Vergleich

bKV-Anbieter vergleichen: 7 Kriterien, auf die es ankommt

Kurz gesagt

Vergleichen Sie bKV-Anbieter nicht nur über den Beitrag. Entscheidend sind sieben Punkte: Tarifart, Leistung pro Euro, Wartezeiten, Gesundheitsprüfung, Regeln für Ein- und Austritte, die Abwicklung im Leistungsfall und wer die Einführung übernimmt. Wir empfehlen Pakete ab etwa 50 Euro pro Mitarbeiter und Monat, weil dann das Verhältnis von Kosten und Nutzen deutlich besser ist.

Dieser Artikel ist für Geschäftsführung und HR, die sich verschiedene Angebote für eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) ansehen. Zu jedem der sieben Kriterien bekommen Sie eine klare Einschätzung, worauf es ankommt.

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BestPloyer kooperiert mit allen großen Versicherern. Wir klären mit Ihnen, ob eine bKV für Ihr Unternehmen sinnvoll ist und welche Leistungen passen. Einführung und Betreuung während der gesamten Vertragslaufzeit übernehmen wir kostenlos, damit Ihr HR-Team entlastet ist.

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Welche bKV-Anbieter gibt es in Deutschland?

Eine bKV bieten die meisten privaten Krankenversicherer an, darunter Allianz, Hallesche, HanseMerkur, Barmenia Gothaer, SDK und AXA. Das Grundprinzip ist überall gleich: Der Arbeitgeber schließt einen Gruppenvertrag ab und zahlt den Beitrag, die Mitarbeitenden bekommen zusätzliche Gesundheitsleistungen. Im Detail unterscheiden sich die Tarife aber deutlich, und genau dort entscheidet sich, ob die bKV im Unternehmen etwas bewirkt.

Die 7 wichtigsten Kriterien im bKV-Vergleich

1. Budgettarif oder Bausteintarif?

Beim Budgettarif bekommt jede Person ein jährliches Gesundheitsbudget, je nach Tarif bis zu 1.500 Euro, und entscheidet selbst, wofür sie es nutzt: Brille, Zahnreinigung, Vorsorge, Heilpraktiker. Die meisten Unternehmen wählen ein niedrigeres Budget. Beim Bausteintarif legt der Arbeitgeber feste Leistungen fest, etwa Zahnersatz oder Krankenhaus mit Chefarzt.

Unsere Einschätzung: Es kommt darauf an, was Sie erreichen wollen. Ein Budget wird von Mitarbeitenden besonders oft genutzt, weil jeder etwas Passendes findet. Bausteine sichern gezielt teure Fälle ab. Viele Unternehmen kombinieren ein mittleres Budget mit einzelnen Bausteinen.

2. Leistung pro Euro Beitrag

Ein Tarif für 10 Euro im Monat ist günstig, deckt aber nur wenig ab. Fragen Sie nach Budgethöhe, Erstattungsgrenzen und Prozentsätzen, nicht nur nach dem Preis.

Unsere Einschätzung: Wir empfehlen eine bKV ab etwa 50 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Ab diesem Beitrag ist deutlich mehr Leistung enthalten, Mitarbeitende spüren den Benefit, und die bKV kann ihre Wirkung auf Krankheitstage entfalten. Mehr dazu im Artikel Was kostet eine bKV?

3. Wartezeiten

Bei Einzelverträgen sind Wartezeiten üblich, etwa für Zahnersatz. Bei Gruppenverträgen über den Arbeitgeber entfallen sie in der Regel.

Unsere Einschätzung: Achten Sie auf einen Tarif ohne Wartezeiten. Dann können Mitarbeitende die Leistungen ab dem ersten Tag nutzen, und der Benefit wird sofort sichtbar.

4. Gesundheitsprüfung

Viele Gruppentarife verzichten auf Gesundheitsfragen. Dann sind auch Mitarbeitende mit Vorerkrankungen ohne Einschränkung versichert.

Unsere Einschätzung: Ein Tarif ohne Gesundheitsprüfung ist für die Akzeptanz im Team sehr wichtig. Niemand wird ausgeschlossen, und es gibt keine unangenehmen Fragebögen.

5. Neue Mitarbeiter und Austritte

Wichtig ist, wie neue Kolleginnen und Kollegen in den Vertrag aufgenommen werden und was beim Austritt passiert. Gute Tarife nehmen neue Mitarbeitende ohne Gesundheitsprüfung auf und bieten beim Austritt eine Weiterführung als Privatvertrag an.

Unsere Einschätzung: Klären Sie das vor dem Abschluss. Eine einfache Aufnahme spart HR jedes Mal Arbeit, die Weiterführung ist ein Pluspunkt für die Mitarbeitenden.

6. Abwicklung im Leistungsfall

Fragen Sie, wie Mitarbeitende Rechnungen einreichen, etwa per App oder Foto, und wie schnell das Geld zurückkommt.

Unsere Einschätzung: Je einfacher die Einreichung, desto mehr wird die bKV genutzt. Eine App mit Foto-Upload ist heute Standard und sollte es auch bei Ihrem Tarif sein.

7. Einführung und Betreuung

Das wird beim Vergleich am häufigsten übersehen. Eine bKV wirkt nur, wenn die Mitarbeitenden sie kennen und nutzen. Daran entscheidet sich, ob sie genutzt wird und Krankheitstage tatsächlich senken kann.

Unsere Einschätzung: Fragen Sie, wer die Einführung übernimmt, wer die Fragen der Belegschaft beantwortet und ob das extra kostet. Beim Versicherer direkt bekommen Sie oft nur den Versicherungsschein und machen die Einführung selbst. Partner wie BestPloyer übernehmen Einführung und Betreuung während der gesamten Vertragslaufzeit kostenlos.

Checkliste: Diese Fragen sollten Sie jedem bKV-Anbieter stellen

  • Was ist im Beitrag enthalten, und wo liegen die Erstattungsgrenzen?
  • Gibt es Wartezeiten oder eine Gesundheitsprüfung?
  • Wie werden neue Mitarbeiter aufgenommen?
  • Wie reichen Mitarbeitende Rechnungen ein?
  • Wer übernimmt Einführung und Kommunikation an die Belegschaft, und was kostet das?
  • Kann der Tarif später erweitert oder angepasst werden?

bKV direkt beim Versicherer oder über einen Partner?

Direkt beim Versicherer bekommen Sie den Tarif und den Versicherungsschein. Einführung, Kommunikation und Fragen der Mitarbeitenden liegen dann meist bei Ihrem HR-Team. Über einen Partner wie BestPloyer bekommen Sie zusätzlich eine Beratung, welche bKV zu Ihrem Unternehmen passt, und die Einführung und Betreuung während der gesamten Vertragslaufzeit kostenlos dazu.

Zu viele Kriterien auf einmal?

Melden Sie sich. Wir verschaffen Ihnen in 30 Minuten einen Überblick, welche bKV zu Ihrem Unternehmen passt, und sagen Ihnen ehrlich, wenn sie keinen Sinn ergibt. Einführung und Betreuung übernehmen wir kostenlos.

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Häufige Fragen

Welcher bKV-Anbieter ist der beste?

Den einen besten bKV-Anbieter gibt es nicht. Welcher Tarif passt, hängt davon ab, was Ihr Unternehmen erreichen will: Fachkräfte binden, Krankheitstage senken oder im Recruiting punkten. Vergleichen Sie Leistung pro Euro, Wartezeiten, Gesundheitsprüfung und wer die Einführung übernimmt. Ein günstiger Tarif, den niemand nutzt, bringt am Ende nichts.

Ist eine bKV über einen Partner teurer als direkt beim Versicherer?

In der Regel nicht. Der Tarif kostet dasselbe. Über einen Partner wie BestPloyer kommen Beratung, Einführung und Betreuung während der Vertragslaufzeit kostenlos dazu.

Kann man den bKV-Tarif später anpassen?

Ja. Meist ist es möglich, beim gleichen Anbieter den Tarif zu wechseln oder Bausteine zu ergänzen, etwa ein höheres Budget oder Zahnersatz. So kann die bKV mit Ihrem Unternehmen mitwachsen.

Was ist besser: bKV als Budgettarif oder als Bausteintarif?

Das kommt darauf an, was Sie abdecken möchten. Ein Budgettarif ist flexibel und bei Mitarbeitenden beliebt, weil jeder ihn für das nutzt, was er braucht. Ein Bausteintarif sichert gezielt teure Fälle ab, etwa Zahnersatz oder einen Krankenhausaufenthalt. Viele Unternehmen kombinieren beides.

Ab welchem Beitrag lohnt sich eine bKV?

Wir empfehlen eine bKV ab etwa 50 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Darunter sind die Leistungen oft so klein, dass Mitarbeitende den Benefit kaum bemerken und sich an den Krankheitstagen wenig ändert.

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